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ToggleWer ist sie?: Die Tochter einer Tagesschau-Ikone
Susanne Daubner ist seit mehr als 25 Jahren das Gesicht der ARD-Hauptnachrichten. Die Journalistin moderiert seit über 25 Jahren die Hauptausgabe der Tagesschau. Obwohl Millionen Deutsche sie täglich im Fernsehen sehen, ist über ihr Privatleben kaum etwas bekannt. Umso weniger wissen die meisten Menschen über ihre Tochter – Jo Tödter-Daubner.
Jo wurde im Jahr 1990 in Deutschland geboren und wuchs in einer Zeit auf, die von bedeutenden gesellschaftlichen Veränderungen geprägt war. Ihre Mutter Susanne Daubner hatte nur kurze Zeit zuvor die DDR verlassen, was ein einschneidendes Erlebnis für die gesamte Familie darstellte.
Daubner beschrieb ihre Tochter als ihr größtes Glück – „Mein größtes Glück ist meine Tochter”, erklärte sie in einem Beitrag für das Magazin des Business Club Hamburg. Diese tiefe Verbundenheit zwischen Mutter und Tochter zieht sich wie ein roter Faden durch Jos gesamtes Leben.
| Steckbrief · Jo Tödter-Daubner | Information |
|---|---|
| Geburtsjahr | 1990 |
| Eltern | Susanne Daubner & ihr Ex-Mann (Fluchthelfer) |
| Aufgewachsen | Hamburg-Eppendorf |
| Schulabschluss | Abitur 2009 |
| Beruf (früher) | Model (u. a. für das Hamburger Luxusmodelabel Unger) |
| Aktuell | Mutter, Rückzug ins Privatleben |
| Besonderes | Mutter im Dezember 2024 (erstes Kind) |
Eine Familie mit bewegter Geschichte
Jos Lebensgeschichte beginnt mit einer der mutigsten Entscheidungen ihrer Mutter: der Flucht aus der DDR. Nach ihrer Flucht im Jahr 1989 heiratete Susanne Daubner ihren Freund aus West-Berlin, der ihr auch zur Flucht verhalf. Zusammen bekamen sie im Jahr 1990 ihre Tochter Jo Tödter-Daubner.
Im Jahr 2000 ließen sich Susanne Daubner und ihr Mann scheiden. Die gemeinsame Tochter wuchs bei der Mutter im Hamburger Stadtteil Eppendorf auf. Die Scheidung der Eltern formte Jos Kindheit – als Einzelkind stand sie der Mutter besonders nah.
Jo Tödter-Daubner, die 34-Jährige, ist das einzige Kind der Nachrichtensprecherin und stammt aus der Beziehung mit ihrem Ex-Mann. Über die damalige Ehe ist kaum etwas bekannt, da der Vater nie in der Öffentlichkeit stand.
Zeit mit ihr zu verbringen und mit Freunden, füreinander da zu sein – das ist das, was für mich zählt.— Susanne Daubner über ihre Tochter Jo
Aufgewachsen in Hamburg – erste Schritte in die Öffentlichkeit
Jo Tödter-Daubner wohnte bis zu ihrem 18. Lebensjahr gemeinsam mit ihrer Mutter in Hamburg, zog dann aber aus, um zu studieren. Das Leben in Hamburg prägte sie nachhaltig – die Hansestadt mit ihrer Weltoffenheit und kulturellen Vielfalt wurde zur prägenden Heimat der jungen Frau.
Im Jahr 2009 machte Jo ihr Abitur und begann für das Hamburger Luxusmodekaufhaus Unger zu modeln. Damit wagte sie erste zaghafte Schritte in eine Welt, die ihrer Mutter vertraut war – die Welt der Öffentlichkeit und der Medien.
Im Jahr 2010 stand Jo anlässlich einer Charity-Veranstaltung in Hamburg das erste Mal auf dem roten Teppich, natürlich an der Seite ihrer Mutter. Zu diesem Zeitpunkt war sie bereits für ein Studium von zu Hause ausgezogen.
Lebenslauf: Stationen eines diskreten Lebens
Karriere & Öffentlichkeit: Model, Events – und dann der bewusste Rückzug
Jo wagte erst als Erwachsene den Schritt in die Öffentlichkeit. Ab ihrem 18. Lebensjahr modelte sie gelegentlich, beispielsweise für ein Hamburger Luxusmodekaufhaus, und begleitete ihre Mutter zu verschiedenen Veranstaltungen.
Beim Dresdener Semper-Opernball 2017, beim Ball der Wirtschaft 2017 in Berlin und beim Emotion Award im Juni 2018 in Hamburg trat Jo öffentlich auf – danach zog sie sich zurück. Dieser bewusste Schritt in die Unsichtbarkeit unterscheidet Jo Tödter-Daubner von vielen anderen Prominentenkindern, die das Rampenlicht ihrer Eltern für den eigenen Aufstieg nutzen.
Jo Tödter-Daubner hat sich bewusst dafür entschieden, ihren beruflichen Weg nicht öffentlich zu verfolgen. Stattdessen legt sie Wert auf Selbstbestimmung und das Entwickeln einer eigenen Identität außerhalb der bekannten Medienwelt ihrer Mutter. Ihre aktuelle berufliche Tätigkeit ist der Öffentlichkeit nicht bekannt – und das scheint ganz in ihrem Sinne zu sein.

Privatsphäre als bewusste Entscheidung
In einer Zeit, in der Social Media Transparenz oft zur Pflicht macht, wirkt Jos Entscheidung für ein stilles Leben besonders auffällig. Als Tochter der bekannten Tagesschau-Sprecherin wächst sie in einem Umfeld auf, das durch mediale Präsenz geprägt ist. Dennoch hat sie sich bewusst dafür entschieden, ihr Privatleben weitgehend vor öffentlichen Blicken zu schützen und ihre Identität außerhalb des Rampenlichts zu entwickeln.
Ab 2018 wurde es still um die junge Frau. Derartige Auftritte traten in den Hintergrund, und auch aus ihrem Familienleben machte sie bislang ein wohlgehütetes Geheimnis. Weder ist bekannt, mit wem sie ihr Baby hat, noch welchen beruflichen Weg sie nach ihrem Abitur eingeschlagen hat.
Ihre Lebensentscheidungen zeugen von einem starken Wunsch nach Unabhängigkeit und Individualität. Sie hat bewusst den Fokus weg vom medialen Erfolg gerichtet und stattdessen auf persönliches Wachstum und Authentizität gesetzt. Das macht Jo Tödter-Daubner zu einer faszinierenden Persönlichkeit – gerade weil man so wenig über sie weiß.
Mutterschaft und das nächste Kapitel
Das vielleicht bewegendste Kapitel in Jos Leben begann Ende 2024. Tagesschau-Sprecherin Susanne Daubner ist nicht nur eine Institution im deutschen Fernsehen, sondern auch eine stolze Mutter und seit Kurzem sogar Großmutter. Ihre Tochter Jo Tödter-Daubner, die sich seit einigen Jahren aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat, brachte im Dezember 2024 ihr erstes Kind zur Welt.
Die Neuigkeit, dass sie Oma wird, verriet Susanne mit sichtlicher Freude in der Talkshow „Inas Nacht”: „Meine Liebe, ich werde Oma!” – und laut Susanne sollte das Enkelkind schon im Dezember 2024 auf die Welt kommen.
Susanne selbst betont immer wieder, wie bedeutend die Familienzeit für sie ist. Momente mit ihrer Tochter und jetzt auch mit ihrem Enkelkind schätzt die Moderatorin sehr. Jo hat ihren Lebensweg gefunden – als Mutter und als Mensch, der sich bewusst für ein Leben ohne Scheinwerfer entschieden hat.




















